Kunst und Kultur

Aktuelles

Ausstellung »Kosmos Lem – Neue Bilder zu Neuen Welten« 

Im öffentlichen Raum am Rechenzentrum in Potsdam
10. September bis 30. September 2021

Am 20. August endete der Open Call für den KOSMOS LEM unter überwältigender Beteiligung: Mehr als 400 deutsche und internationale Künstler:innen und Autor:innen haben mehr als 700 Werke und Texte eingereicht.
Von der Jury, welche am 24. August tagte, wurden 22 Arbeiten ausgewählt, die Lems Literatur und Philosophie in eine Welt geheimnisvoller Bilder und Texte übertragen und den Geist seiner Geschichten einfangen. Seine Gedankengänge sowie die Inhalte des Mosaiks von Fritz Eisel wurden aufgegriffen und künstlerisch reflektiert. So entstand eine »Neue Welt«, die der uns Umgebenden erstaunlich ähnlich ist.

Mit Abbildungen der Werke und Texten von: Cristian Prieto Ávila (Bogotá, COL), Maxim Brandt (Berlin), Gordon Endt (Leipzig), Robert Estermann (Berlin), Rudi Fischer (Stahnsdorf), Stephan Groß (Berlin), Hiroko Kameda (Hamburg), Ralf Kosmo (Köln), Dawid Królicki (Kraków, PL), Hélène Lindqvist (Augsburg), Dora Lionstone (Amsterdam, NL), Ronny Lischinski (Berlin), Susanne Neuffer (Hamburg), Joanna Oleniuk (Legionowo, PL), Kathlen Pieritz (Potsdam), Angela Regius (Frankfurt am Main), Marike Schreiber (Wesenberg), Luise Schröder (Potsdam), Ulrich Schürhaus (Thuine), Birgitta Volz (Nürnberg), Sadie Weis (Berlin), Mario Wurmitzer (Wien, AT)

Team
Idee, Projektleitung: Anna Dejewska-Herzberg | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Claudia Neubert und Christiane Klinghammer | Künstlerische Konsultation: Agnieszka Korejba | Literarische Konsultation: Katrin Reiling | Grafikdesign: HELLOGRAPH Designkollektiv

Projektträger | FÜR e. V. – Freundliche Übernahme Rechenzentrum
In Kooperation mit dem Polnischen Institut in Berlin

Kontakt
FÜR e. V. | Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum | Dortustr. 46, 14467 Potsdam
www.rz-potsdam.de
kosmos_lem@rz-potsdam.de

Förderer
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Landeshauptstadt Potsdam und ProPotsdam

Fotos: @ Claudia Norbert und Kristina Tschesch

Jazzaction »Colours«| Hommage à Penderecki  | in der Villa Schöningen | 13. August 2021

Jazzaction im Rahmen des deutsch-polnischen Projektes »Hommage à Penderecki – Suche nach neuem Klang und Format« mit:
Nicolas Schulze (Piano), Joanna Waluszko (Stimme, Sounds), Darek Rubinowski (Saxophon), Zoryana Babyuk (Harfe), Marcel Siegel (Kontrabass), Till Hintersdorf (Drums), Richard Koch (Trompete), Tomomi Adachi (Stimme, Electronics) und Yeni Harkányi (Video)

Ausgangspunkt für diese Jazzaction ist das Stück »Colours«, Ergebnis des Open Calls penderecki@home des Vereins Freundliche Übernahme Rechenzentrum aus Potsdam. Im März wurde dazu eingeladen, das Stück Actions for Free Jazz Orchestra, das einzige Jazz-Werk von Krzysztof Penderecki, in Form freier Komposition zu erkunden und neu zu interpretieren. Mehr als sechzig Kompositionen aus Deutschland und Polen wurden eingesandt und überraschten mit einer einzigartigen musikalischen Vielfalt. Aus diesem Instrumentarium haben die Komponisten Joanna Waluszko und Nicolas Schulze eine Klangkomposition arrangiert, den Videoclip zu Colours erstellte Animationskünstlerin Yeni Harkányi.

Open Call: Kosmos Lem – Neue Bilder zu Neuen Welten

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Illustrationen * Zeichnungen * Grafiken* Malereien * Collagen * Fotografien * Texte

Open Call: Kosmos LEM – Neue Bilder zu Neuen Welten 

Künstlerische Arbeiten und Texte rund um Science Fiction Autor Stanisław Lem gesucht

Zum 100. Geburtstag des bekannten Science Fiction Autors Stanisław Lem sind künstlerische Arbeiten und Texte aller Art gesucht / 22 Werke werden für eine Ausstellung im öffentlichen Raum ausgewählt

»Wir wollen gar nicht den Kosmos erobern, wir wollen nur die Erde bis an seine Grenzen erweitern.« (aus Solaris, S. Lem 1961)

Stanisław Lem war polnischer Philosoph und ist einer der bekanntesten Science-Fiction-Autoren der Welt. Eine Ausstellung im öffentlichen Raum in Potsdam soll nun dem Großmeister der Zukunftsromane gedenken und seinen 100. Geburtstag im September 2021 feiern.

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»Colours« | Hommage à Penderecki – Suche nach neuem Klang und Format

»Colours« ist das Ergebnis des deutsch-polnischen Projektes »Hommage à Penderecki – Suche nach neuem Klang und Format«. Im Rahmen des Open Calls penderecki@home hat der Verein Freundliche Übernahme Rechenzentrum aus Potsdam dazu eingeladen, das Stück Actions for Free Jazz Orchestra, das einzige Jazz-Werk von Krzysztof Penderecki, in Form freier Komposition zu erkunden und neu zu interpretieren. Mehr als sechzig Kompositionen aus Deutschland und Polen wurden eingesandt und überraschten mit einer einzigartigen musikalischen Vielfalt. Aus diesem Instrumentarium haben die Komponisten Joanna Waluszko und Nicolas Schulze eine Klangkomposition arrangiert, den Videoclip zu »Colours« erstellte Animationskünstlerin Yeni Harkányi. Viel Spaß beim Hören und Anschauen!

Hommage à Penderecki – Suche nach neuem Klang und Format

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Spielt mit! bei penderecki@home »Actions for Free Jazz Orchestra«

Kennst Du Penderecki*?
Das deutsch-polnische Projekt Hommage à Penderecki – Suche nach neuem Klang und Format würdigt den Dirigenten und Komponisten Krzysztof Penderecki sowie sein einziges Jazz-Werk »Actions for Free Jazz Orchestra« (Dauer: 16 Min.). Diese Komposition verfügt über keine Partitur, es gibt nur eine Live-Aufnahme, die 1971 während der Donaueschinger Musiktage aufgenommen wurde. »Actions« spielten damals Don Cherry – ein Verfechter von Musik, die auf klanglicher Freiheit basiert – und The New Eternal Rhythm Orchestra. Für den Tonverlauf des Werkes hat Penderecki jedoch teilweise Skizzen (Actions) verfasst.

Hier geht’s zur Originalaufnahme des Werks aus dem Jahr 1971.

Das Musikprojekt Hommage à Penderecki richtet sich an alle, die ein Instrument spielen, die singen, improvisieren, sampeln, komponieren oder Sounds veredeln – und ist offen für alle Altersstufen sowie Lernlevels. Ambitionierte Anfänger:innen sind genauso willkommen wie Semiprofis im Amateurbereich. Zur Ausschreibung…mehr

 

Förderer

Gefördert mit Mitteln des Landes Brandenburg

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30 Jahre – 30 Paare | Gemischtes Doppel

Ausstellung im öffentlichen Raum mit Foto-Porträts von Brandenburger Ost-West-Paaren 30 Jahre nach der (Wieder-) Vereinigung. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Wiedergründung des Landes Brandenburg.

Ort: Am Marstall (Filmmuseum) in Potsdam
5. September bis 4. Oktober 2020

Mit der Grenzöffnung im November 1989 erfolgte der Auftakt für die ein Jahr später folgende Vereinigung der beiden deutschen Staaten BRD und DDR. Damit einher gingen umfangreiche »Wanderbewegungen« von Ost nach West und umgekehrt, aus denen sich natürlicherweise auch Vereinigungen auf privater Ebene ergaben – in Form von »gemischten« Paaren. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung machte sich ein paritätisch besetztes Ost-West-Team aus dem Potsdamer Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum im Land Brandenburg auf die Suche nach solchen »Gemischten Doppeln«. Fotografisch und in Interviews gingen die Künstler der Frage nach, ob und wie sich die unterschiedlich geprägte Herkunft nach so langer Zeit in den Beziehungen noch bemerkbar macht und welche Relevanz sie für Partnerschaft, Alltag und Umgebung besitzt. Sind derartige Unterschiede im Jahr 2020 überhaupt noch erkennbar? Welche Gemeinsamkeiten gibt es? Welche Rolle spielen systembedingte Prägungen in Ansichten, Verhalten und Wertvorstellungen heute? Stoßen sie Transformationsprozesse an? Erweisen sich Ost-West-Paare als Hoffnungsträger des Zusammenwachsens?
Aus einer Vielzahl von Paaren entschied sich das Team für 30 – davon 11 aus Potsdam und 19 aus ausgewähhlten Landkreisen Brandenburgs. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt war die Herkunft der Partner aus jeweils unterschiedlichen deutschen Staaten.

Innerhalb von zwei Monaten porträtierten die Fotograf*innen Michael Lüder und Natascha Zivadinovic die Ost-West-Paare in ihrer individuellen Umgebung. Aus über tausend Fotos wählten die Kuratorinnen Verena Postweiler und Anna Dejewska-Herzberg 30 Porträts für die Ausstellung aus. Begleitend beschrieben die Paare in exklusiv für das Projekt erstellten Fragebögen ihre Erfahrungen zur Ost-West-Thematik. Aus diesen entnahm die Autorin Christine Anlauff markante Zitate für die Fototafeln. 

Projektträger: FÜR e. V.

Idee und Konzept: Verena Postweiler, Anna Dejewska-Herzberg und Christine Anlauff
Projektleitung: Anna Dejewska-Herzberg und Verena Postweiler
Fotograf*innen: Michael Lüder und Natascha Zivadinovic
Kommunikationsdesign: Verena Postweiler (Büro 311)
Texte und Interviews: Christine Anlauff

Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und die ProPotsdam.

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung SPI und Landeshauptstadt Potsdam.

Für Fragen, Informationen, Anregungen wendet Euch an Anna Dejewska-Herzberg oder Verena Postweiler: E-Mail: 30jahre@rz-potsdam.de

Raum für Gedanken | Druckfrisch: die Broschüren sind da!

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Die Broschüren mit Interviews und Fotos aus dem Kunstprojekt Raum für Gedanken | Deutsch-polnische Nachbarschaft beiderseits der Oder und Neiße sind geliefert worden und können ab sofort per E-Mail (info@de-pl-agentur.de) gegen Portogebühr bestellt werden.

Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden und Förderern, insbesondere bei der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und der Staatskanzlei des Landes Brandenburg, und wünschen viel Spaß beim Lesen!

RAUM FÜR GEDANKEN | Deutsch-polnische Nachbarschaft beiderseits der Oder und Neiße
Im Vorfeld des 30jährigen Jubiläums des Landes Brandenburg | August–Oktober 2019

@ Ollroge

Interviews und Präsentationen in Küstrin/Kostrzyn, Guben/Gubin und Gartz/Gryfino

Die sogenannte Freundschaftsgrenze zwischen der DDR und Polen war lange Zeit streng gesichert und der private Reiseverkehr begrenzt. Am 14. November 1990, fünf Wochen nach der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990, wurde in Warschau der deutsch-polnische Grenzvertrag unterzeichnet und damit die Oder-Neiße-Linie zur anerkannten völkerrechtlichen Grenze. Schon vor dem Fall der Mauer sind sich Ostdeutsche und Polen zwischen 1972 bis 1980 näher gekommen. Nach dem Ende der europäischen Teilung knüpfte man an dieses erste Wunder an.
Seit Anfang der 90er Jahre wächst langsam und ganz bedacht die Grenzregion an der Oder und Neiße mehr und mehr zusammen. In der näheren Vergangenheit entwickelten die Zivilgesellschaften beiderseits der Oder und Neiße eine Fähigkeit, gemeinsam zu handeln und gemeinsame Regeln aufzustellen – und zwar ohne Erwartung, dass alle trennenden Unterschiede verschwinden. Die stärkenden Prozesse im Oder- und Neiße-Raum fanden trotz der gesellschaftlichen Probleme der Nachwendezeit und trotz Abwanderung und Rechtsextremismus statt. …mehr

SPACES OF INTERSPACES • PRZESTRZENIE MIĘDZYPRZESTRZENI • (Hommage à Otto Freundlich)

Performance »Raum für Gedanken | Gedanken Brücken beiderseits der Oder« im Rahmen der Ausstellung »Spaces of Interspaces«.

Ort: Ustka (Stolpmünde)
10. Juli 2019

Im Rahmen des Kunstprojektes »Raum für Gedanken | Gedanken Brücken beiderseits der Oder« gastierte im Jahr 2018 ein mobiler Kommunikationsraum beidseitig der Oder in Frankfurt und Słubice. Die dort entstehenden Interviews wurden mitgezeichnet (deutsch/polnisch), außerdem entstanden fotografische Porträts der Orte und der dort lebenden Menschen. Die gesammelten Textmaterialien wurden im Anschluss aufbereitet und u. a.  im Rahmen der Ausstellung »Spaces of Interspaces« in the Centre of Creative Aktivites präsentiert. 

Fotos: Krzysztof Tomasik

Festival NITKA | Performative Kunst aus Polen und Deutschland 

Festival Nitka

Das Festival NITKA bildet eine Plattform, die Arbeiten von deutsch-polnischen Projekten zeigt und eine Begegnung mit der polnischen Kunst ermöglicht. Vor dem Hintergrund einer Entwicklung von sich immer stärker international vernetzender Strukturen in der Produktion und Präsentation insbesondere in zeitgenössischem Tanz, Musik und Theater möchte Festival NITKA sich schrittweise in den kommenden Jahren zur Plattform für neue Vernetzungen zwischen Künstlern, Theatern, Produktionsorten, Kuratoren und Managern in der deutsch-polnischen Kulturlandschaft entwickeln. …mehr

RAUM FÜR GEDANKEN | Gedankenbrücken beiderseits der Oder | Juli – November 2018

@ Ollroge

Interviews
» 1 Tag in Frankfurt/Oder, 18 Juli am Marktplatz
» 1 Tag in Słubice, 19 Juli am Plac Sybiraków
Ausstellung/Performance und szenische Lesung
» 1 Tag in Berlin, 3. November | Burgstrasse/Ecke James-Simon-Park/am Adolph-Diesterweg-Denkmal

Ein mobiler Kommunikationsraum lädt Bewohner*innen beidseitig der Oder zum Gedankenaustausch ein. Der »Raum für Gedanken« wird im Zeitraum von 2 Tagen in Frankfurt und Słubice im öffentlichen Raum aufgebaut. Die dort geführte Interviews werden mitgezeichnet (deutsch/polnisch). Außerdem entstehen fotografische Porträts der Orte und der dort lebenden Menschen. Die gesammelten Bild- und Textmaterialien werden im Anschluss aufbereitet und in Form einer Ausstellung/Performance mit der szenischen Lesung in Berlin präsentiert.

Der »Raum für Gedanken« wurde 2014 von der Fotokünstlerin Kathrin Ollroge ins Leben gerufen und reist seitdem durch (bisher) Ostdeutschland, um Gedanken zum Zusammenleben anhand von individuellen Lebensentwürfen und Alltagssituationen zu sammeln. Wie sind die Menschen durch ihr Lebensumfeld, ihre unmittelbare soziale, geografische, politische Umgebung, die Geschichte ihres Ortes geprägt? Welche Themen bewegen sie im Alltag? Welche Sorgen, Nöte, Ideen, Visionen und Wünsche haben die Menschen für ihre Region, wie engagieren sie sich im Umfeld? Wie wirkt sich das gesamtgesellschaftliche Klima auf Lebenszufriedenheit und persönliche Sichtweisen der Menschen in den unterschiedlichen Regionen beidseitig der Oder aus? Der »Raum für Gedanken« versteht sich als wertfreier Raum, in dem O-Töne durch künstlerische Aufbereitung »übersetzt« werden. Somit wird eine Brücke zwischen Zivilgesellschaft und Verantwortungsträgern, Kommunen und Lokalpolitik gebaut, die Anknüpfungspunkte für konstruktive Lösungswege enthalten können, um nachbarschaftliches Zusammenleben zu stärken. In diesem Jahr arbeitet Ollroge erstmals mit Anna Dejewska zusammen, um grenzüberschreitend die polnische Nachbarschaft und das Befinden der Bewohner an der Landesgrenze Polens zu erforschen.

Gefördert aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und der Senatsverwaltung für Kultur und Europa in Berlin.
Projektpartner auf der polnischen Seite ist Poznańska Fundacja Artystyczna.