Realisierte Projekte

Transformale & Verläufe

2 Formate – 6 mal Kunst im öffentlichen Raum
am Rechenzentrum in Potsdam • Ausstellung mit Begleitprogramm

Die zweite Ausgabe der »Transformale« präsentierte drei künstlerische Positionen, die sich mit kulturell initiierten Prozessen im städtischen Gebiet rund um das Rechenzentrum auseinandergesetzt haben. Die Ausstellung rückte das komplexe urbane Gebiet in den Mittelpunkt und erforschte Prozesse, die auf Mikro- oder Makroebene wirkten und einen kulturellen Hintergrund hatten.

Das Format »Verläufe« betrachtete den städtischen Raum als einen Teil der Ökosphäre dieses Planeten. Gezeigt wurden drei künstlerische Positionen, die mit biologischen, energetischen, chemischen und meteorologischen Prozessen innerhalb des Areals um das Rechenzentrum vor dem Hintergrund der Klimakrise arbeiteten.

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Gastmoderne

Fünf Jahrzehnte Austausch zum »Minsk« und »Potsdam« • im Rechenzentrum • Ausstellung und Begleitprogramm

Vor mehr als 50 Jahren begann ein Austausch zwischen Potsdam und Minsk, aus dem zwei Gaststätten hervorgingen: das »Minsk« in Potsdam und das »Potsdam« in Minsk. Prestigeträchtig und prominent platziert, wurden beide Restaurants zu Wegmarken der gastgebenden Städte. Mit der Wende verschwand die Inneneinrichtung vom »Potsdam« spurlos in den wilden 1990ern und das »Minsk« wurde in den 2000ern dem Verfall überlassen. Die Ausstellung „Gastmoderne“ zeigte Originalobjekte der verschwundenen Interieurs, historische Fotos, Pläne, und Archivmaterial. Junge Künstlerinnen und Künstler aus Belarus, Deutschland und Kanada kommentierten den Umgang mit dem Erbe der Nachkriegsmoderne aus ihren zeitgenössischen Positionen.

Segel voller Hoffnung

Stadt- und Landesbibliothek • Partizipative Kunstinstallation und Workshops

Ein riesiges weißes Papierschiff namens »Segel voller Hoffnung« durchfuhr symbolisch die Krisen der Vergangenheit, während es zum Nachdenken und Mitmachen anregte. Friedlich und hoffnungsvoll bewegte sich das Schiff einst im Foyer der Stadt- und Landesbibliothek in Potsdam. Ein zartes weißes Papiersegel fing Wind und Licht ein, während ein Prisma mit den Farben des Regenbogens dazu einlud, sorgenvolle Gedanken in eine positive Haltung zur Zukunft zu verwandeln.

Drei künstlerische Workshops ermöglichten Interessierten, eigene kleine Segelschiffe zu bauen und Botschaften einzubringen, um die Installation zu erweitern.

Tag des offenen Friedhofs

Der jüdische Friedhof in Potsdam – zwischen Denkmal und Mahnmal

Am Tag des offenen Jüdischen Friedhofs in Potsdam bot ein umfangreiches Programm Einblicke in seine Geschichte. Zwei Führungen und eine Ausstellung von Dr. Anke Geißler-Grünberg sowie musikalische Begleitung durch die Harfenistin Zoryana Babyuk standen auf dem Programm. Die Ausstellung beleuchtete die Geschichte des Friedhofs und der Gemeinde sowie Themen wie Tod und Trauer im Judentum und bleibt dauerhaft in der Trauerhalle zu besichtigen. Damit wird die Bedeutung des Jüdischen Friedhofs als Zeugnis jüdischen Lebens in Potsdam hervorgehoben und das kulturelle Gedächtnis der Stadt gewürdigt.

Kosmos Lem

Neue Bilder zu Neuen Welten • am Rechenzentrum • Ausstellung

Die Ausstellung im öffentlichen Raum würdigte Stanisław Lem, den Großmeister der Zukunftsromane, anlässlich seines 100. Geburtstags mit einer Auswahl von Werken und Texten aus dem Open Call zum Kosmos Lem.

Die 22 ausgewählten Arbeiten übersetzen Lems reichhaltige Literatur und Philosophie in eine Welt geheimnisvoller Bilder und Texte und fangen den Geist seiner Genialität ein. Stanislaw Lems Gedankengänge sowie die Inhalte des Mosaiks von Fritz Eisel wurden aufgegriffen und künstlerisch reflektiert. So entstand eine Neue Welt, die der unseren erstaunlich ähnlich ist.

Jazzaction »Colours«

Hommage à Penderecki  • Villa Schöningen • 

Jazzaction im Rahmen des deutsch-polnischen Projektes »Hommage à Penderecki – Suche nach neuem Klang und Format.
Ausgangspunkt für diese Jazzaction war das Stück »Colours«, Ergebnis des Open Calls »penderecki@home« zum einzigen Jazz-Werk »Actions for Free Jazz Orchestra« von Krzysztof Penderecki.

Hommage à Penderecki

Suche nach neuem Klang und Format • Musikprojekt

»Colours« entstand im Rahmen des deutsch-polnischen Projekts »Hommage à Penderecki – Suche nach neuem Klang und Format«. Im Rahmen des Open Calls penderecki@home hat der Verein FÜR e. V. aus Potsdam dazu eingeladen, das Stück Actions for Free Jazz Orchestra neu zu interpretieren.
Über sechzig Einsendungen aus Deutschland und Polen überraschten mit einer einzigartigen musikalischen Vielfalt. Die Komponisten Joanna Waluszko und Nicolas Schulze arrangierten daraufhin eine Klangkomposition, während der Videoclip zu »Colours« von der Animationskünstlerin Yeni Harkányi erstellt wurde.

30 Jahre – 30 Paare

Gemischtes DoppelAusstellung im öffentlichen Raum am Marstall (Filmmuseum) in Potsdam präsentierte Foto-Porträts von Brandenburger Ost-West-Paaren 30 Jahre nach der (Wieder-) Vereinigung, anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Wiedergründung des Landes Brandenburg.

@ Ollroge